Archive for Januar 2010

Zum ersten Mal eine 3 in Deutsch

31. Januar 2010

Einer meiner Schüler, er geht in die 4. Klasse, rief mich am Freitag an. Er musste mir unbedingt erzählen, dass er eine 3 in Deutsch hat und das hat mich wirklich sehr gefreut.

Dazu muss man wissen, dass dieser Schüler eine ausgeprägte Legasthenie hat. Als er im August letzten Jahres zum Testen zu uns kam, war er ein Junge mit wenig Selbstvertrauen, der von sich behauptete, er könne nicht richtig lesen und die Rechtschreibung würde er wohl nie lernen. Nachdem die Tests ausgewertet waren, konnten wir mit dem Training beginnen.

Wie haben wir gejubelt, als nach 6 Trainingseinheiten schon die erste 3 im Diktat kam. Seine Mutter meinte: “ Entweder ist bei meinem Kind plötzlich ein Knoten geplatzt oder Sie vollbringen hier Wunder. Seit mein Sohn zu Ihnen kommt, ist er viel ausgeglichener und hat nicht mehr solche Angst vor Deutschtests.“

Und nun die 3 in Deutsch auf dem Zeugnis! Das ist der Grund, warum ich meine Arbeit so liebe.

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Helfen Sie uns die Qualität zu verbessern

30. Januar 2010

Darf ich Sie einladen an dieser Umfrage teil zu nehmen?

Es ist mir sehr wichtig zufriedene Kunden zu haben. Darum habe ich für Sie eine Umfrage erstellt. Die finden Sie an der rechten Seite dieses Blogs. Sie haben hier die möglichkeit 3 von 10 Antworten zu wählen und in der Spalte Other können Sie etwas eintragen, an das ich vielleicht nicht gedacht habe. Wenn Sie fertig sind klicken Sie einfach auf Vote. Es ist immer sehr hilfrech, wenn ich direkt von Kunden oder Interessenten erfahre, was genau sie brauchen. Dann kann ich genau diese Bedürfnisse in Angriff nehmen und eine noch höhere Qualität abliefern.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie die Zeit finden.

Buchempfehlung: „Lernen ohne Druck“

29. Januar 2010

Lernen ohne Druck: Schöpferisches Lernen in Familie und Schule

Wen es interessiert wie man es schafft, dass Kinder ohne Druck lernen können, für den ist dieses Buch eine wahre Fundgrube!

  • Warum sind Kinder oft lustlos oder sogar agressiv, wenn es ums Lernen geht?
  • Wie weckt man die natürliche Neugier der Kinder und ihren Willen zu lernen?
  • Wie gewinnen Kinder neue Lernmotivation?
  • Was bringt sie dazu konzentriert zu arbeiten?
  • Wie finden sie Spaß am lernen?

Wer Antwort auf diese Fragen sucht, dem möchte ich dieses Buch wärmstens an Herz legen.

Hier geht´s zum Buch

Einmal Nachhilfe, immer Nachhilfe?

27. Januar 2010

Viele Eltern fürchten, dass ihr Kind, wenn es einmal Nachhilfe bekommen hat, dann erstmal nicht mehr ohne auskommt. Natürlich dauert es ein Weilchen, bis ein Schüler oder eine Schülerin nach dem Lerntraining alleine zurecht kommt. Wir haben ja auch nicht an einem Tag Laufen gelernt. Aber aus der Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten unserer Klienten nach einer gewissen Zeit ohne uns gut zurecht kommen.

Warum das so ist lässt sich ganz einfach erklähren:

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler zu uns kommt, wird zuerst sichergestellt, dass er/sie angstfrei lernen kann. Das erreichen wir wie in diesem Blogartikel beschrieben. Danach wird, wenn nötig, eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit erarbeitet. Die Geschwindigkeit, mit der die Konzentrationsfähigkeit erarbeitet wird, ist sehr individuell. Nicht selten liegt hier der Schwerpunkt der Problematik. Wenn aber auch diese Hürde genommen ist, kann der Schüler oder die Schülerin optimal in die Lernsituation einsteigen. Der Erfolg in der Schule stellt sich dann von ganz alleine ein.

Wir nennen das Erfolgspyramide. Ein solides, sicheres Fundament ist das A und O für erfolgreiches Lernen.

Aus dieser Grundlage entwickelt sich dann ein Kreislauf. Erfolgserlebnisse schaffen Selbstsicherheit, dadurch ist der Kopf frei und der Schüler kann konzentriert lernen. Eine Gefahr von einer drohenden „Nachhilfe auf Lebenszeit“ entsteht erst gar nicht.

Ist doch toll, oder? Mich begeistert diese Tatsache immer wieder. Es ist wunderbar meine Schülerinnen und Schüler mit einem guten Gefühl in die Selbstständikgeit zu entlassen.

Nachhilfe ein Privileg?

27. Januar 2010

Es kommt nicht selten vor, dass Eltern nicht mehr wissen wie sie die Nachhilfe ihres Schulkindes bezahlen sollen. Auf www.merkur-online.de kann man einen interessanten Fallbericht zu dem Thema lesen. Es wird auch darauf hingewiesen das es Finanzhilfe vom Staat geben kann.

Hier gehts zu dem Artikel

Onlinenachhilfe gibt es jederzeit zu Hause und kann Geld sparen

26. Januar 2010

Seit einiger Zeit gibt es jetzt die möglichkeit online Nachhilfe zu nehmen.

scoyo und bettermarks sind zwei didaktisch sehr gut konzipierte Plattformen. Bei den beiden Anbietern können Schülerinnen und Schüler sich recht preiswert auf Klassenarbeiten und Klausuren vorbereiten. Ersetzen können diese Internetseiten die konventionelle Nachhilfe aber nicht. Wer allerdings den Stoff kapiert hat und nur eine Auffrischung braucht, muss nicht gleich tief in die Tasche greifen und die Hilfe eines Nachhilfeinstituts in anspruch nehmen.

Schauen Sie doch einfach mal bei denen vorbei und machen sich selbst ein Bild. Viel Spass dabei!

Schulangst ist präsent

25. Januar 2010

Im vorletzten Artikel schrieb ich über Stress beim Lernen und dass Angst absolut hinderlich beim Lernen ist. Heute lese ich auf dem Blog von Ute Heidorn, was eine Studie von 2007 des ProKids-Instituts in Zusammenarbeit mit dem DKSB (Deutscher Kinderschutzbund) und der LBS erhoben hat. Das Paper zu der Studie ist hier als PDF frei erhältlich.

Ute Heidhorn schreibt:

„Die LBS-„Initiative Junge Familie“ hat mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) eine Studie über die subjektiven Empfindungen, Gedanken und Wünsche von Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren aus den Klassenstufen 4 bis 7 durchführen lassen. Auf Basis wissenschaftlich ausgearbeiteter Fragen hat das „ProKids-Institut“ von PROSOZ Herten im September 2006 in sieben Bundesländern 6200 Schüler befragt.

Ein besonders erschreckendes Ergebnis gab es in auf die Frage nach der größten aktuellen Angst der Kinder:

Die größte Angst der befragten Kinder ist es, in der Schule zu versagen, d.h. beispielsweise schlechte Noten zu bekommen oder sitzen zu bleiben. Außerdem haben einige Kinder Angst davor, dass Familienangehörige ernsthaft erkranken oder sterben könnten. Die Angst vor dem Schulversagen ist in Bayern und Sachsen besonders ausgeprägt, in Bremen vergleichsweise seltener. In Schulformen, in denen die Möglichkeit eines Schulabstiegs besteht (Gymnasium oder Realschule) ist der Anteil der Kinder mit Versagensängsten merklich höher.

Was tun wir unseren Kindern an, dass sie solche Angst vor dem Versagen in der Schule haben müssen?“

Eines unserer höchsten Ziele in unserer Praxis ist, die Angst vor Versagen für die Schüler zu minimieren. Das ist der wichstigste Schritt in eine erfolgreiche Lernsituation! Ich möchte den Lesern nochmals ans Herz legen: Sollten Sie der Meinung sein, dass ihr Kind Angst vor Versagen in der Schule hat, rufen Sie uns an und vereinbaren einen Thermin zu einem gratis Beratungsgespräch. 04451-860123.


Der beste Arbeitsplatz für ihr Schulkind

24. Januar 2010

Wenn Kinder ihre Hausaufgaben inmitten des Geschreis der Geschwister oder der Vorbereitungen für das Mittagessen in der Küche erledigen müssen, ist das keine gute Voraussetzung für erfolgreiches Lernen, logisch. Leider gibt es viel zu viele Kinder, die in einer solchen Umgebung arbeiten müssen.

„Dabei ist der häusliche Lernplatz für einen Schüler noch wichtiger als das Arbeitszimmer des Papas oder der Mama: Die haben nämlich beruflich schon etwas erreicht.“ So Angelika Stein vom Onlineportal „Die Ordnungsprofis“.

Sie beschreibt hier genau, wie der beste Arbeitsplatz für Schüler aussehen sollte.

Man bekommt Antworten auf die Fragen

  • Wo soll mein Kind lernen?
  • Wie schafft man die beste Lernumgebung?
  • Was kann beim Lernen störend wirken?
  • Wie müssen Tisch und Stuhl sein?
  • Wie räumt man einen Schreibtisch auf?

Stress und Lernen

22. Januar 2010

Studien haben gezeigt, dass eine gesunde Dosis Stress beim Lernen hilft. Wenn aber durch negative Erfahrungen, wie z.B. eine schlechte Schulnote, Angst vor weiteren solchen negativen Erfahrungen entsteht, ist der Stress angstbedingt und sehr hinderlich für erfolgreiches Lernen.

Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen stellt in seinem Vortrag „Gelassenheit hilft: Anregung für Gehirnbenutzer“ fest, dass Angst die Funktionen unseres Gehirns völlig vereinnahmt.

Angst im Gehirn

Man kann gut erkennen wie sehr das Gehirn mit der Angst beschäftigt ist. Die roten Stellen markiren die aktiven Regionen.

Wenn wir Angst haben, sind wir damit so sehr beschäftgt, dass andere Tätigkeiten unmöglich werden. Der Mensch verliert jegliche Gelassenheit.

Man kann

  • Sich nicht mehr konzentrieren
  • Keine Handlungen mehr planen
  • Die Folgen von Handlungen nicht abschätzen
  • Es stockt einem die Sprache „es bleibt einem das Wort im Hals stecken“

So lange der Schüler in Angst ist, kann er nicht lernen. Was in diesem Zustand noch geht, sind die archaischen Muster: Angriff, wenn Angriff nicht hilft, Flucht wenn Flucht oder Angriff nicht gehen, Erstarrung.

Es ist also extrem wichtig, dass Schüler angstfrei in die Lernsituation gehen. Der oben erwähnte gesunde Stress entsteht dann von ganz allein. Z.B. durch die Vorfreude, eine gute Leistung in der Schule zu erbringen.

Wenn ein ängstlicher Schüler oder eine ängstliche Schülerin in unsere Praxis kommt, ist das Erste was er/sie lernt, keine Schulangst mehr zu haben.

Das erreichen wir durch

  • Ermutigende Sitiuationen
  • Entspannungsübungen und Verringerung von Lerndruck
  • Erfolgserlebnisse
  • Das Aufdecken von Talenten

Wenn Sie beobachten, dass ihr Schulkind erhöte Angst vor Misserfolg in der Schule hat, melden Sie sich und ihr Kind zu einem gratis Berautungsgespräch an. Wir werden dann besprechen wie die Lernsituation für ihr Kind verbessert werden kann.

  • Anmeldung und Telefonische Auskunft: Mo. – Do. 8:30-10:00 und 19:00 – 20:00 unter 04451/860123.

Radiosendung über Legasthenie

21. Januar 2010

Matthias Gradenwitz ist ein erfahrener Lerntherapeut und Heilpädagoge. Er arbeitet seit 10 Jahren mit legasthenen Menschen. Er vermag sehr einleuchtend zu erklären, welche Tatsachen mit Legasthenie einhergehen. Er, wie auch wir von der Lernwerkstatt, gehen davon aus, dass Legasthenie kein Handycap, sondern eine Besonderheit ist. Des Weiteren gibt es einen Erlebnisbericht einer betroffenen Mutter.

Eine hörenswerte Radiosendung in 4 Teilen. Viel Spaß beim anhören!

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4